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Geradverzahnte Zahnräder 

für Maschinen und Getriebe
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Dittler Antriebs- & Zerspanungstechnik

Geradverzahnung für Zahnräder und Welle-Nabe-Verbindungen

Geradverzahnte Zahnräder, Keilwellenprofile sowie Verzahnungen nach DIN 5480, DIN 5482 und ANSI B92.1 für den Maschinen- und Anlagenbau.

Wir fertigen Geradverzahnungen für Zahnräder, Wellen und Naben nach Zeichnung und technischen Vorgaben. Je nach Bauteil dient die Verzahnung entweder der Übertragung von Bewegung zwischen zwei Wellen oder als formschlüssige Verbindung zwischen Welle und Nabe.

Geradverzahnte Zahnräder kommen vor allem in Stirnradgetrieben zum Einsatz. Keilwellenprofile und Evolventenverzahnungen nach DIN 5480, DIN 5482 oder ANSI B92.1 übernehmen dagegen die Aufgabe, Drehmomente zwischen einer Welle und einem aufgesteckten Bauteil zu übertragen.

Beide Anwendungen nutzen gerade verlaufende Zähne, erfüllen konstruktiv jedoch unterschiedliche Funktionen. Deshalb betrachten wir Zahnradverzahnungen und Welle-Nabe-Profile nicht als austauschbare Ausführungen, sondern richten die Fertigung am tatsächlichen Einsatzfall aus.
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Die größten Herausforderungen

Geradverzahnte Zahnräder bei technischen und konstruktiven Anforderungen

Vor der Fertigung einer Geradverzahnung müssen mehrere Angaben zusammengeführt werden. Ein Zahnrad für ein Stirnradgetriebe stellt andere Anforderungen als eine verschiebbare Keilwelle oder eine nach älterer Norm ausgeführte Ersatzverzahnung.

Für geradverzahnte Zahnräder sind unter anderem folgende Fragen relevant:
Bei Keilwellenprofilen kommen weitere Punkte hinzu:
Besonders in der Ersatzteilfertigung darf die Norm nicht allein nach einer ähnlichen Bezeichnung ausgewählt werden. DIN 5480, DIN 5482 und ANSI B92.1 unterscheiden sich in Abmessungen, Toleranzen und Profilsystemen. Eine direkte Austauschbarkeit ist daher nicht automatisch gegeben.
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Geradverzahnung nach Zeichnung fertigen lassen

Wir fertigen geradverzahnte Zahnräder und Welle-Nabe-Verzahnungen auf Grundlage vollständiger technischer Angaben. Die Zeichnung sollte klar erkennen lassen, ob ein Zahnrad, eine Keilwelle, eine Keilnabe oder eine Evolventenverzahnung nach Norm benötigt wird.

Für geradverzahnte Zahnräder sind typischerweise folgende Angaben erforderlich:
Für Keilwellenprofile und Evolventenverzahnungen benötigen wir abhängig von der Norm unter anderem:
Liegt keine vollständige Zeichnung vor, können bei Ersatzteilen auch vorhandene Bauteile und ergänzende Maschinenunterlagen eine Grundlage für die technische Prüfung bilden. Entscheidend ist, dass die Anschlusskomponente eindeutig zugeordnet werden kann.
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Vorteile geradverzahnter Zahnräder

Geradverzahnte Zahnräder werden seit langem im Maschinenbau eingesetzt, weil sie einen klaren Aufbau mit gut beherrschbaren Fertigungs- und Montagebedingungen verbinden.
Geradverzahnte Zahnräder werden seit langem im Maschinenbau eingesetzt, weil sie einen klaren Aufbau mit gut beherrschbaren Fertigungs- und Montagebedingungen verbinden.

Hoher mechanischer Wirkungsgrad
Die Zähne greifen über die gesamte Zahnbreite ohne schrägen Zahnverlauf ineinander. Dadurch entstehen keine aus der Schrägverzahnung bekannten axialen Kräfte.

Einfache Lagerung
Da bei einer reinen Geradverzahnung keine zusätzlichen Axialkräfte aus dem Zahneingriff entstehen, kann die Lagerung in vielen Anwendungen einfacher aufgebaut werden.

Gleichbleibendes Übersetzungsverhältnis
Ein geradverzahntes Zahnradpaar überträgt die Drehbewegung mit einem konstanten Verhältnis. Das eignet sich für Maschinen, bei denen eine feste Drehzahlübersetzung benötigt wird.

Wirtschaftliche Fertigung
Geradverzahnungen lassen sich mit etablierten Fertigungsverfahren herstellen. Besonders bei Standardmodulen und klar definierten Geometrien entsteht ein gut planbarer Bearbeitungsablauf.

Gute Zugänglichkeit bei der Montage
Stirnräder mit Geradverzahnung lassen sich vergleichsweise unkompliziert in Getriebestufen integrieren und prüfen.

Breites Einsatzspektrum
Geradverzahnte Zahnräder werden in Werkzeugmaschinen, Förderanlagen, Pumpen, Verpackungsmaschinen und zahlreichen weiteren Getriebebaugruppen eingesetzt.

Bei hohen Drehzahlen kann der schlagartige Zahneingriff jedoch eine stärkere Geräuschentwicklung verursachen als bei schrägverzahnten Zahnrädern. Die Eignung muss deshalb immer in Verbindung mit Drehzahl, Belastung, Verzahnungsqualität und Gehäuseaufbau betrachtet werden.
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Vorteile von Keilwellenprofilen und DIN-5480-Verzahnungen

Keilwellenprofile dienen nicht der Übersetzung zwischen zwei Achsen. Sie verbinden eine Welle formschlüssig mit einer Nabe und übertragen das Drehmoment über mehrere gleichzeitig tragende Zähne.

Tiefdruckzylinder

Hohe Drehmomentübertragung

Die Belastung verteilt sich auf mehrere Zahnflanken. Dadurch können Keilwellenprofile höhere Drehmomente übertragen als viele einzelne Passfederverbindungen vergleichbarer Baugröße.

Flexosleeves

Lösbare Verbindung

Welle und Nabe können demontiert werden, ohne die formschlüssige Funktion grundsätzlich zu verlieren.

Ballardhäute

Gleichmäßigere Lastverteilung

Bei geeigneter Auslegung verteilt sich die Belastung auf mehrere Zähne. Das reduziert die punktuelle Beanspruchung einzelner Verbindungselemente.

Prägezylinder

Axiale Verschiebbarkeit

Je nach Ausführung kann sich die Nabe auf der verzahnten Welle axial bewegen und gleichzeitig Drehmoment übertragen. Diese Eigenschaft wird etwa in Schaltgetrieben und verschiebbaren Kupplungselementen genutzt.

Gravur

Gute Zentrierung

Evolventenverzahnungen nach DIN 5480 arbeiten üblicherweise mit Flankenzentrierung. Dadurch lassen sich Rundlauf und Lastverteilung innerhalb der Verbindung gezielt beeinflussen.

Gravur

Kompakte Verbindung

Eine Keilwellenverzahnung verbindet Drehmomentübertragung und Zentrierung auf engem Raum.

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Geradverzahnte Zahnräder und Keilwellenprofile im Unterschied

Obwohl beide Ausführungen gerade verlaufende Zähne besitzen, unterscheiden sich ihre Aufgaben grundlegend.

Ein geradverzahntes Zahnrad überträgt Bewegung und Leistung zwischen zwei parallelen Wellen. Die Zahnräder greifen außen oder als Innen-Außen-Paarung ineinander. Die Zähnezahlen bestimmen das Übersetzungsverhältnis.

Ein Keilwellenprofil verbindet dagegen eine Welle mit einer Nabe. Beide Bauteile liegen auf derselben Achse. Die Verzahnung erzeugt keine Übersetzung, sondern überträgt das Drehmoment formschlüssig zwischen den miteinander verbundenen Komponenten.

Der Unterschied lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Diese Abgrenzung ist für Anfrage, Konstruktion und Fertigung entscheidend. Die Angabe „Geradverzahnung“ allein reicht daher häufig nicht aus.
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Geradverzahnte Zahnräder für Stirnradgetriebe

Geradverzahnte Zahnräder werden eingesetzt, wenn Drehmoment zwischen parallelen Wellen übertragen werden soll. Die Zähne verlaufen parallel zur Drehachse und greifen über ihre Zahnbreite in das jeweilige Gegenrad ein.

Typische Einsatzbereiche sind:
Im Vergleich zur Schrägverzahnung entstehen keine verzahnungsbedingten Axialkräfte. Dafür erfolgt der Zahneingriff weniger kontinuierlich. Bei steigender Drehzahl kann sich dies durch höhere Laufgeräusche und stärkere dynamische Belastungen bemerkbar machen.

Für langsam bis mittel schnell laufende Getriebe, klar definierte Übersetzungen und gut zugängliche Konstruktionen bleibt die Geradverzahnung jedoch eine häufig eingesetzte Lösung.
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Keilwellenprofile als lösbare Welle-Nabe-Verbindung

Keilwellenprofile werden eingesetzt, wenn eine Nabe formschlüssig mit einer Welle verbunden werden soll. Mehrere längs verlaufende Zähne übertragen das Drehmoment über den gesamten Umfang.

Typische Anwendungen sind:
Je nach konstruktiver Ausführung sitzt die Nabe fest auf der Welle oder lässt sich axial verschieben. Eine verschiebbare Verbindung kann Drehmoment übertragen, während sich das Bauteil entlang der Welle bewegt.

Das ist beispielsweise bei Schaltelementen oder Kupplungssystemen relevant. Die Zahnflanken müssen dabei so ausgelegt sein, dass sowohl die Lastübertragung als auch die notwendige Beweglichkeit berücksichtigt werden.
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Geradverzahnung nach DIN 5482

DIN 5482 beschreibt ebenfalls Evolventenverzahnungen für Welle-Nabe-Verbindungen. Die Norm beruht jedoch auf einer älteren modulbezogenen Auslegung und wurde bei vielen Neukonstruktionen durch DIN 5480 abgelöst.

Heute spielt DIN 5482 vor allem in folgenden Fällen eine Rolle:
Bei einer bestehenden Maschine kann nicht ohne Weiteres auf DIN 5480 umgestellt werden. Die neue Verzahnung muss zur vorhandenen Gegenkomponente passen. Eine Änderung der Norm würde häufig eine Anpassung von Welle, Nabe und weiteren Anschlussmaßen erfordern.

Für Ersatzteile ist deshalb die eindeutige Bestimmung der ursprünglichen Verzahnung entscheidend. Eine nur ähnlich aussehende Evolventenverzahnung stellt noch keine funktionsfähige Paarung sicher.
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Geradverzahnung nach ANSI B92.1

ANSI B92.1 beschreibt Evolventen-Keilwellenverzahnungen, die vor allem im nordamerikanischen Maschinen- und Fahrzeugbau verwendet werden. Das Funktionsprinzip ähnelt DIN 5480. Die Norm nutzt jedoch ein zollbasiertes Maßsystem und eigene Profil-, Toleranz- und Passungsreihen.

Wesentliche Merkmale sind:
Typische Einsatzbereiche sind:
Je nach konstruktiver Ausführung sitzt die Nabe fest auf der Welle oder lässt sich axial verschieben. Eine verschiebbare Verbindung kann Drehmoment übertragen, während sich das Bauteil entlang der Welle bewegt.

Das ist beispielsweise bei Schaltelementen oder Kupplungssystemen relevant. Die Zahnflanken müssen dabei so ausgelegt sein, dass sowohl die Lastübertragung als auch die notwendige Beweglichkeit berücksichtigt werden.
Innenverzahnte Zahnräder aus Deutschland

Geradverzahnung mit passenden Fertigungsverfahren

Welches Fertigungsverfahren für eine Geradverzahnung geeignet ist, hängt von Verzahnungsart, Bauteilgeometrie, Werkstoff, Losgröße und geforderter Ausführung ab.

Mögliche Verfahren sind unter anderem:

Bei einer Außenverzahnung ist der Werkzeugzugang meist einfacher als bei einem Innenprofil. Schultern, Bundflächen und Sacklochgeometrien können den Bearbeitungsraum begrenzen.

Für Innenverzahnungen müssen außerdem Werkzeugauslauf und Spanabfuhr berücksichtigt werden. Bei gehärteten Bauteilen ist zu klären, ob die Verzahnung vor oder nach der Wärmebehandlung fertiggestellt wird.

Die Fertigungsplanung sollte deshalb nicht erst beginnen, wenn alle übrigen Bauteilmerkmale bereits unveränderbar festgelegt sind. Eine frühzeitige Berücksichtigung der Verzahnung kann unnötig schwierige Werkzeugwege und zusätzliche Bearbeitungsschritte vermeiden.

Über Uns

Geradverzahnte Zahnräder von der Dittler GmbH

Wir fertigen seit 1999 Bauteile für die Antriebs- und Zerspanungstechnik. An unserem Standort in Straubenhardt bearbeiten wir Zahnräder, Wellen, Naben und weitere Maschinenbauteile nach Zeichnung.

Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem:
Ergänzend zur Verzahnungsfertigung stehen uns Möglichkeiten zum CNC-Drehen, CNC-Fräsen und Schleifen zur Verfügung. Dadurch können abhängig vom Bauteil auch Bohrungen, Naben, Lagersitze, Planflächen und weitere Anschlussbereiche in einem abgestimmten Ablauf bearbeitet werden.

Unser Qualitätsmanagement ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Für Prüfungen nutzen wir geregelte Messabläufe sowie einen räumlich getrennten Messraum mit 3-Koordinaten-Messtechnik.

Viele unserer Anfragen betreffen keine Katalogteile. Häufig muss eine Verzahnung zu einer bestehenden Welle, einer vorhandenen Nabe oder einem älteren Getriebe passen. Genau für solche Einzelteile und Kleinserien ist unsere Fertigung ausgerichtet.
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Zusammengefasst

Geradverzahnung für Zahnräder, Wellen und Naben

Geradverzahnte Zahnräder übertragen Leistung zwischen parallelen Wellen. Sie bieten einen hohen Wirkungsgrad, erzeugen keine verzahnungsbedingten Axialkräfte und lassen sich mit etablierten Verfahren herstellen.

Keilwellenprofile übernehmen eine andere Aufgabe. Sie bilden eine lösbare, formschlüssige Welle-Nabe-Verbindung und verteilen das Drehmoment auf mehrere Zahnflanken.

Für moderne metrische Neukonstruktionen kommt häufig DIN 5480 zum Einsatz. DIN 5482 bleibt bei älteren Maschinen und kompatiblen Ersatzteilen relevant. ANSI B92.1 wird vor allem für nordamerikanische Anlagen und zollbasierte Verzahnungen benötigt.

Wir fertigen diese Verzahnungen nach Zeichnung als Einzelstück und in Kleinserie. Entscheidend sind eine eindeutige Normangabe, vollständige Verzahnungsdaten und die Abstimmung mit der jeweiligen Gegenkomponente.
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Für Zahnräder und Ersatzteile

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Senden Sie uns Ihre Zeichnung und die verfügbaren technischen Angaben über das Kontaktformular. Besonders hilfreich sind Modul oder Diametral Pitch, Zähnezahl, Norm, Toleranzklasse, Verzahnungslänge, Werkstoff, Wärmebehandlung und Stückzahl.

Bei Ersatzteilen sollten auch Angaben zur vorhandenen Gegenverzahnung und zur Maschine vorliegen. So können wir prüfen, ob die geforderte Ausführung zum bestehenden Bauteil passt und welcher Fertigungsweg infrage kommt.
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